Sonntag, 11. Oktober 2009

Mr. Uhrwerk

Schöner Lauf : Fast genau auf den 4-er Schnitt, fast gleiche 5-Kilometer-Abschnitte. Das hat mir beim Mainufer-Halbmarathon schon ganz gut gefallen. Jetzt bin ich mir auch sicher, dass die 2:59 das richtige Ziel für Frankfurt ist. Die Strecke geht 10,5 Kilometer Mainaufwärts, Wendepunkt und wieder zurück. Das macht die Strecke eigentlich schnell. Total ätzend ist der enge Start, ich stand in der 8en oder 10ten Reihe, trotzdem habe ich auf dem ersten Kilometer gleich mal 20 Sekunden verloren. Die Tatsache, das es keine Nettozeit gibt, treibt alles in die vorderen Reihen. Als ich dann endlich freie Bahn habe finde ich schnell den angestrebten 4er-Schnitt. Nach der Wende stellen wir fest, dass wir bisher wohl Rückenwind hatten. Ich habe immer noch meinen Begleiter (schon seit km5) im gelben Hemd, mit dem ich mich abwechseln kann. Wir sammeln nach und nach die Läufer ein, manche hängen sich dran. Irgendwann habe ich 5 oder 6 Leute im Nacken, und alle lassen mich ein paar Kilometer schön im Wind hängen, bis der Darmstädter endlich mal vor geht, und für die letzten 3 Kilometer noch mal ordentlich Betrieb macht. So schnell wie er kann ich nicht mehr, aber die Gruppe ist jetzt endlich zerissen und ich lasse nur noch einen weiteren Läufer passieren.

Kommentare:

  1. Hi Gerald,

    tolle Laufleistung mal wieder! Mir bleibt nur, staunend daneben zu stehen und Dir für Frankfurt die Daumen zu drücken.

    Ich haben übrigens gesehen, dass wir bald auch wieder irgend einen Lauf gemeinsam machen, aber ich erinnere mich gerade nicht daran, welcher das ist.

    Kill50? Unter-Tage? TorTOUR de Ruhr? Treppenmarathon? 48-Stunden Köln?

    Weißt Du das?

    Alles Liebe

    TOM

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  2. Hallo Tom,
    Danke für den Glückwunsch, wenn man allerdings bedenkt, dass ich im März schon 1:19:30 gelaufen bin... Die Zeit zwischen UTMB und FfM war einfach zu kurz.

    Du meinst bestimmt den KUT, da stehen wir beide in der Liste. Nach derzeitigem Stand der Dinge überlege ich, im nächsten Jahr keinen allzu verrückten Ultra zu laufen, sondern eher wieder mal solide Tempoarbeit zu betreiben.
    Gerald

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