Sonntag, 27. Dezember 2009

Das Fundament

Zwei Tage der Bestandsaufnahme: Gestern 15 Kilometer in 66 Minuten. Mittendrin Benedikt getroffen, der mich rund 5 Kilometer begleitet und leicht eingebremst hat. Dieses Einbremsen hat sich dann auf den letzten Kilometern als wertvoll erwiesen. Sonst wüsste nicht nicht, wie ich diese bei eisigem Gegenwind überstanden hätte.
Heute die 35er-Runde abgespult; 3 Stunden 4 Minuten. Einige eisige Abschnitte, aber insgesamt eher gute Bedingungen. Wie beim ersten langen Lauf nach einiger Zeit üblich, wurde es ganz schön zäh, aber das Tempo wurde wacker durchgehalten.
Na, ja, nix wirklich Berühmtes, aber eine Grundlage auf dem ich nun meine Frühjahrs-Form aufbauen kann. Wir wissen ja, was mit den Siegern des Silvester-Laufes geschieht; dieses Schicksal bleibt mir definitiv erspart.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Bye, Bye, Kurpark


Der Bad Nauheimer Kurpark ist sowas wie der Dreh- und Angelpunkt meines Trainingsreviers. Die Winterlauftreff-Runde geht hindurch; gern laufe ich 15km von zuhause einmal um den See und wieder zurück und auch meine flache Variante des langen Laufes führt zweimal hier entlang. Mit Alledem ist ab dem 4.Januar erstmal Schluß. Wegen der Landesgartenschau wird der Park von Januar bis April komplett gesperrt, und danach heißt es Eintritt zahlen oder draußen bleiben. Da kann ich mich doch schon mal auf den November freuen, wenn die Zäune wieder abgebaut werden (sollen). Dafür bringt mir die Reglung bestimmt noch ein paar Zusatzkilometer, weil ich, wenn ich aussen herumlaufe, auch noch den (ebenfalls eingezäunten) Golfplatz mitnehmen darf.

Bild aus der Wetterauer Zeitung

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Back on the track

So, das war sie also, meine längste Laufpause seit 2001. Tolles Gefühl wieder unterwegs zu sein, zum Eingewöhnen erst mal lockere 12 km. Ohne auf die Uhr zu Gucken waren danach 58 Minuten rum. sieht also nicht so aus, als müsst ich das Laufen von Neuem erlernen. Hoffen wir also, dass ich nun meinen Saisonaufbau für 2010 durchziehen kann. Das Einzige: Meine eigenlich schon als "erreicht" abgehakten 6.000 km für 2009 werd ich nun nicht mehr zusammen bekommen, aber wer will schon auf so hohem Niveau rumjammern?

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Trief-Auge

Wiedermal eine Entzündung der Regenbogenhaut: "Das ist wie Herpes, das kann immer wieder mal auftuchen" So sprach mein recklinghäuser Augenartzt. Der Kollege aus Bad Nauheim versuchte die Entzündung mit Antibiotika endgültig auszutreiben, das hat aber auch nur 2 Jahre gehalten. So darf nun der Kollege aus Friedberg sein Glück versuchen. Erstmal gibt's wieder zwei Wochen Lauf- Lese, und Bildschirmverbot. (Deshalb auch nur ein kurzer Eintrag)

Samstag, 28. November 2009

Kraft aus der Ruhe...

Irgenwann braucht auch mein geschundener Körper eine Ruhephase, die 5 Wochen seit dem Frankfurt-Marathon ließ ich es eher gemächlich laufen, ohne einen intensiveren Gedanken an den gleichlangen Lauf in Bad Arolsen zu verschwenden. So bestand meine Vorbereitung aus einem Friseurbesuch und der Montage der Winterreifen.
Den Marathon selbst bestreite ich mit der Kraft, die man aus der Ruhe gewinnen soll. Ein Paar Reihen weiter hinten in der Startaufstellung soll die Versuchnung bannen, all zu flott loszulaufen. Schon nach ein paar Metern treffe ich auf Iris und ihren Vereinkollegen Sebastian. Mit denen kann ich ein schönes 4:30 Tempo laufen, und meine Vorliebe am Berg mit etwas höherer Belastung zu laufen scheint auch den beiden nicht fremd zu sein. Gemeinsam besteiten wir die ersten rund 18 Kilometer. Dann fällt Iris an einer weiteren Steigung zurück. Als sich Sebastian umschaut wird er sofort langsamer. Soweit geht meine Liebe dann doch nicht, wir wünschen uns gegenseitig noch alles Gute. Das Wetter ist wirklich arg schmuddelig. Am Anfang war es noch trocken, jetzt setzt immer wieder Nieselregen ein, mal stärker mal schwächer, dann auch mal wieder eine Pause. Ab km 27 bin ich plötzlich alleine, die zwei die zuletzt mir mir zusammen gelaufen sind fallen zurück, vor mir sind nur an ganz langen Geraden die nächsten Läufer zu sehen. Dieser Zustand hält runde 9 Kilometer an erst an der übernächsten und letzten Verpflegung, wo ich eine Minute stehen bleibe, läuft eine ganze Gruppe zu mir auf. Mein reduziertes Training verhindert einen Schlußspurt. Auf den Bergab-Passagen kann ich noch ordendliche Kilometerzeiten erreichen, auf den letzten flachen Kilometern lese ich dann aber doch mehr als 5 Minuten ab. Es gelingt mir jedoch mich halbwegs in der Gruppe zu halten, und so erreiche ich endlich nach 3:19:11 das Ziel. Glatte zwei Minuten später gewinnt Iris die Frauenwertung, wozu ich ihr herzlich gratuliere. (M+U: 90)

Donnerstag, 12. November 2009

Er kann's nicht lassen


So, die Eckpunkte für 2010 sind schon festgezurrt. Meinen zwischenzeitlichen Vorsatz nichts all zu bergiges zu machen ist schon wieder vergessen: Bereits im März geht's nach Gran Canaria***. Da sind Start und Ziel am Meer. Dazwischen liegen 123 km und ein Berg von 2.000 Meter Höhe, gesamt kommen wir aus + und - 4.600 Höhenmeter und eine Aussteigerquote, die der beim UTMB nicht nachsteht. Zwei schöne Sommerultra am Keufelskopf** und wahrscheinlich nochmal Fröttstädt**. (Die Ulmer sind ja lustig: Auf der Homepage entschuldigen die sich lang und breit dafür, dass der erste Termin zeitgleich mit Biel lag. Jetzt nehmen sie das erste Juliwochenende, das seit 4 Jahren vom 100er in Thüringen besetzt ist). Den Abschluß der Ultrasaison macht dann der Etappenlauf von Berlin nach Karlshagen/Usedom in 5 Tagen. Etappenläufe setzen mir gewöhnlich nicht so sehr zu wie schwere Einzelläufe. Vielleicht klappts ja sogar nochmal mit nem flotten City-Marathon im Herbst - Ich hab' da noch 'ne Rechnung mit Frankfurt offen.
Rote Sterne = UTMB-Qualli-Punkte

Sonntag, 8. November 2009

Wintertraining

Woran man merkt, dass gerade überhaupt keine Wettkampf-Saison ist? Drei ambitionierte Läufer treffen sich zum gemensamen Lauf am Sonntag Morgen, und keiner hat eine Uhr dabei.
Aber nichts desto trotz hat uns Philipp, der ein Heimspiel hatte,fast auf die Minute genau wieder nach Hause gebracht, und wir hatten viel Spass bei einer schönen Cross- und Waldrunde.